Berlinale 2026, Tag 5: Berghütte, Porno-Familie, Bergdörfer

Schon Minuten in den ersten Films frage ich mich: Was habe ich denn hier gebucht? Beziehungsweise warum? Forêt Ivre | Forest high (Belgien/Frankreich, Regie: Manon Coubia) Episodisch erleben wir das Hüten einer malerisch gelegenen, einsamen Berghütte für Wanderer und Urlauber in den französischen Alpen. Drei Saisons, drei Protagonistinnen. Dabei ist der Begriff inkorrekt, denn voran … Weiterlesen

Berlinale 2026, Tag 4: Potemkinsches Dorf, Loslassen, Massenpanik

Nach einem Schlag ins Wasser am Vorabend: Schon am Mittag ein Volltreffergeszeit ? Feeling ? Der Heimatlose (Deutschland, Regie: Kai Stänicke) Ein junger Mann landet auf einer entlegenen Nordsee-Insel an. Der Skipper fragt „was führt Dich an diesen gottverlassenen Ort?“ „Das ist meine Heimat.“ „Nun, Heimat kann man sich nicht aussuchen.“ Doch keiner der Dorfbewohner … Weiterlesen

Berlinale 2026, Tag 2: Putsch in Zeitraffer und Apokalypse in Zeitlupe

Schon vor 2001 war der 11.September historisch übel notiert. Hangar rojo | The red hangar (Chile/Argentinien/Italien, Regie: Juan Pablo Sarrato) Capitan Jorge Silva weist den Unteroffizier Hernandez am Abend dessen ersten Tages auf dem Luftwaffenstützpunkt ein. Silva, angeseher Fallschirmspringer-Held, ist dorthin als Leiter einer Fliegerschule versetzt worden, nachdem er drei Jahre zuvor einen ersten Mordversuch … Weiterlesen

Berlinale 2026, Tag 1: Ein Mann am Scheideweg und ein Mann aus der Zukunft

Der Tagesspiegel und die Süddeutsche Zeitung schreiben derzeit von abnehmender Relevanz der Berlinale – die sich unter den „Big Three“ Festivals sieht. Cannes und Venedig würden mehr Prestige-trächtige Filme abgreifen. Die Berlinale glänze mittlerweile vor allem mit Spezialitäten bis Abseitigem.  In der Tat fiel mir die Vorauswahl für meine Wochenplanung diesmal nicht leicht. Lücken taten … Weiterlesen